Lukas Held

Lukas Held ist seit Juni 2013 Doktorand an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. Er studierte Geschichte und Literatur in Freiburg i. Br., Berlin und Leicester und war nach Abschluss des Magister Artium als wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin tätigt (2012/13).

 In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit der Entstehung der Motivationspsychologie als eigenständige Subdisziplin in der Bundesrepublik Deutschland seit den 1950er Jahren. Untersucht wird der Beitrag, den motivationspsychologisches Wissen zur Ausformung eines neuen Verständnisses von Autonomie geleistet hat, das die Fähigkeit zur strategischen Selbstregulation propagierte und damit tendenziell mit einer leistungsorientierten Lebensweise identisch wurde.

Schwerpunkt im Netzwerk: Momente der Selbstprüfung & Selbstbewertung in Motivationskonzepten

Relevante Publikationen

  • „Waste or motivation? The productivity discourse between past and future in the 2nd half of the 20th century,“ in Regimes of productivity. Towards a body history of modern economy (17th-20th centuries) eds. Peter-Paul Bänziger and Mischa Suter (London, Routledge) in Vorbereitung

Mail to: lukas.held@uzh.ch

 

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